
Liebe Studierende im Gebäudekomplex 23.,
auf einer Informationsveranstaltung des Rektorats im WS 2011/12 wurde die Schadstoffbelastung im Gebäude 23 der Heinrich- Heine- Universität thematisiert. Dort wurde PCB, ein Bauschadstoff, in einer Konzentration im kritischen Bereich zwischen 300 und 3000 ng/m³ gemessen.Werte in dieser Kategorie erfordern eine mittelfristige Handlung, das heißt eine Sanierung sollte innerhalb von 2 bis 4 Jahren stattfinden. Um die gemessenen Werte abzusichern und verlässliche Daten für sämtliche Gebäude der Universität zu erhalten, werden Universitätsleitung und BLB weitere Messungen durchführen. Daraus leiten sich dann die einzuleitenden Maßnahmen ab.
Für Mitglieder der Hochschule, die zu den Risikogruppen zählen, bietet der Betriebsärztliche Dienst des Universitätsklinikum Düsseldorf in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Aachen ein Biomonitoring an. Diese Untersuchung der Blutwerte auf eventuelle Schadstoffe wird vor allem denjenigen empfohlen, die länger als 10 Jahre möglichen Schadstoffquellen ausgesetzt waren. Schwangere zählen ebenfalls zu einer Risikogruppe, der ein Biomonitoring empfohlen wird. Dem Rektorat zur Folge kann auch jede/jeder Studierende am Biomonitoring teilnehmen und ihr/sein Blut auf Bauschadstoffe messen lassen.
Damit der Informationsfluss zum Thema PCB- Belastung an dieser Universität möglichst transparent verläuft, wird es weitere Veranstaltungen geben, bei denen der Sachverhalt dargestellt wird und offene Fragen geklärt werden können. Informationen dazu geben wir auf unserer Website und via Facebook bekannt.
Des Weiteren hat der AStA die Emailadresse PCB(at)asta.hhu.de eingerichtet, über die Probleme berichtet oder Informationen angefordert werden können. Die Uni hat ebenfalls auf Ihrer Homepage alle Infos zusammengestellt.